
Wie kann man einer Linksherzinsuffizienz vorbeugen?
Die Herzschwäche entsteht meist als Folge anderer Herzerkrankungen. Die wichtigste Präventionsmaßnahme ist daher, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit und andere Belastungen des Herzens zu vermeiden. Das gelingt am besten durch Lebensstiländerungen und medizinische Maßnahmen:
- Rauchstopp, denn Nikotin schädigt die Gefäße
- Gewichtskontrolle, um die Herzbelastung und das Risiko für Bluthochdruck und Diabetes zu senken
- Regelmäßige Bewegung zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
- Gesunde Ernährung zur Reduktion von Übergewicht und dem Risiko für koronare Herzkrankheit
- Blutdruckkontrolle, um bei Hypertonie rechtzeitig geeignete Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen
- Behandlung von Vorerkrankungen, um Folgebelastungen für das Herz zu verringern
- Stressreduktion, um eine zusätzliche Herzbelastung zu vermeiden
- Regelmäßige ärztliche Kontrollen, um relevante Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herzinfarkt zu behandeln
Woran erkennt man eine gute Klinik?
Eine geeignete Klinik oder kardiologische Einrichtung sollte eine strukturierte Herzinsuffizienz-Diagnostik anbieten, die Ursache klären, Begleiterkrankungen berücksichtigen und Medikamente leitliniengerecht einstellen. Wichtig sind Echokardiographie, Labor und Rhythmusdiagnostik, Erfahrung mit CRT oder ICD-Indikationsprüfung, Patientenschulung, Reha-Anbindung und eine verlässliche ambulante Nachsorge.
Kompetente Betreuung bieten in der Regel auch kleinere Krankenhäuser vor Ort, sofern sie über eine eigene Fachabteilung für Kardiologie verfügen. Sie gewährleisten eine wohnortnahe Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Linksherzinsuffizienz und kooperieren oft mit größeren Herzzentren.
Neben einem kompetenten Team aus erfahrenen Fachärzten für Kardiologie und entsprechend geschulten MTAs, Pflegekräften und Therapeuten, sollte man auf eine moderne diagnostische Ausstattung und individuelle Therapieoptionen achten. Wichtig sind Echokardiographie, Labor und Rhythmusdiagnostik, Erfahrung mit CRT- oder ICD-Indikationsprüfung, Patientenschulung, ggf. Reha-Anbindung und eine verlässliche ambulante Nachsorge.
FAQs „Linksherzinsuffizienz“