- Die für viele Betroffene deutlichste Veränderung ist die Vergrößerung der Schilddrüse am Hals bis hin zum Kropf (Struma). Sie tritt jedoch nicht immer auf. Typische körperliche Schilddrüsenüberfunktion-Symptome sind: 2
- Schlafstörungen
- Schwitzen und Wärmeempfindlichkeit
- Herzstolpern, Herzrasen und Bluthochdruck
- Muskelzittern
- Kurzatmigkeit
- Magen-Darm-Symptome wie Durchfall und Erbrechen
- Gewichtsverlust trotz Heißhunger
- dünne Haare oder Haarausfall
- Abgeschlagenheit und Müdigkeit

Bei der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) handelt es sich um eine häufige hormonelle Störung mit erhöhter Hormonausschüttung. Die Ursachen sind zumeist harmlos und im Allgemeinen gut mit Medikamenten behandelbar. Eine rasche Diagnostik und Behandlung ist wichtig, um Symptome zu lindern und das Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen zu senken.
Schilddrüsenüberfunktion in 30 Sekunden
- Bei einer Schilddrüsenüberfunktion werden zu viele Schilddrüsenhormone gebildet.
- Es handelt sich um eine häufige Erkrankung, von der besonders Frauen betroffen sind.
- Häufigste Ursache ist die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow, gefolgt von Schilddrüsenautonomie, andere Entstehungsgründe sind seltener.
- Die Diagnostik erfolgt u. a. über die Bestimmung des TSH-Wertes im Blut.
- Eine Hyperthyreose kann im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen sogenannten thyreotoxischen Krise führen.
- Je nach Ursache kann mit Medikamenten, Radiojodtherapie oder Operation behandelt werden.


Es ist wichtig eine Schilddrüsenüberfunktion zu behandeln. Unterbleibt die Therapie, kann der dauerhaft erhöhte Hormonspiegel zu schweren Symptomen führen. Diese reichen von Durchfall und Erbrechen über Bewusstseinsstörungen wie Orientierungslosigkeit bis hin zu lebensgefährlichem Kreislaufversagen (thyreotoxische Krise). Besonders kritisch sind Herz-Erkrankungen wie Rhythmusstörungen und Vorhofflimmern. Oftmals wird Muskelzittern beobachtet. Der mit der Stoffwechselentgleisung verbundene Gewichtsverlust kann ebenfalls problematisch werden. Da vermehrt Knochensubstanz abgebaut wird, entsteht im weiteren Verlauf oftmals Osteoporose10.