Die Elektrokardiographie gehört zur Routinediagnostik der Kardiologie. Hierbei wird die elektrische Spannung des Herzens gemessen und auf einem Papierstreifen aufgezeichnet (Elektrokardiogramm). EKGs werden in Ruhe oder unter Belastung durchgeführt. Sie liefern schnelle, aussagekräftige Ergebnisse bei Störungen des Herzrhythmus, Infarkten, durch Entzündungen hervorgerufene Herzmuskelschädigungen oder Herzmuskelwandverdickungen.

Was ist Kardiologie?
Die Kardiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen befasst. Zur Diagnostik nutzen Ärzte moderne Messgeräte und bildgebende Verfahren. Behandelt wird befundabhängig, z. B. mit Medikamenten, durch die Implantierung von Herzschrittmachern, Stents etc. Kardiologen führen keine Operationen am offenen Herzen (Herzchirurgie) durch – dafür sind Herzchirurgen zuständig.
Welche Erkrankungen behandelt die Kardiologie?
Sie behandelt Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche und Herzinfarkt, die in Deutschland zu den Haupttodesursachen zählen. Daher ist es wichtig, diese Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:
- Angina Pectoris
- Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditits)
- Herzinfarkt
- Herzklappenerkrankungen
- Herzmuskelentzündung
- Herzrhythmusstörungen
- Herzschwäche
- Kammerflimmern
- Koronare Herzkrankheit


