Welche Risiken können bei einer PTA auftreten?
Die Behandlung einer verengten Stelle in einer Arterie mit einem Ballonkatheter ist immer nur eine symptomatische Behandlung. Sie ändert also nichts an der zugrundeliegenden Erkrankung, sondern beseitigt lediglich deren Folgen. Die Aufdehnung von Arterien oder verschlossenen Herzkranzgefäßen mittels Ballondilatation gilt zwar als sicher, jedoch kann es auch hier zu Komplikationen kommen. So können sich Thrombosen bilden, die einen Gefäßverschluss provozieren können. Zudem können sich Teile der Gefäßwand lösen oder es können Verwachsungen auftreten (meist bei gleichzeitigem Setzen eines Stents). Dadurch kann langfristig eine weitere Operation erforderlich werden.
Wie erfolgt die Nachsorge?
Nach dem Eingriff verbleiben die Patienten für mehrere Stunden, in Ausnahmefällen auch über Nacht, in der Klinik. Im Anschluss sollten für eine Zeitlang blutverdünnende Medikamente eingenommen werden, um das Risiko für Thrombosen zu senken. Empfohlen werden zudem regelmäßige Kontrolltermine sowie die Umsetzung eines gesunden Lebensstils mit ausreichend Bewegung und gesunder Ernährung.

Woran erkennt man eine gute Klinik für eine perkutan durchgeführte transluminale Angioplastie?
Eine gute Klinik für eine perkutane transluminale Angioplastie sollte über ein eigenes Katheter-Labor sowie die notwendige Expertise im kardiologischen Bereich verfügen. Da es sich bei der Angioplastie um ein Standardverfahren handelt, sind auch viele kleinere Kliniken in der Lage, diesen Eingriff professionell auszuführen. Wichtig ist, dass Betroffene sich bei den behandelnden Ärzten gut aufgehoben fühlen, dass eine umfangreiche Aufklärung über die Behandlung erfolgt und die Zusammenarbeit mit externen Spezialisten und niedergelassenen Ärzten gegeben ist.
Häufige Fragen zur transluminalen Angioplastie