Weitreichende Schutzmaßnahmen aufgrund angespannter Lage – die Ampel zeigt ROT

Zuletzt aktualisiert am 27.11.2020


Dannenberg. 
Die Zahl der Infizierten hat im Landkreis die kritische Marke von 50 auf 100.000 Einwohner überschritten. Das bedeutet eine verschärfte maskenpflicht im Freien auf den von der Kommune benannten Straßen und Plätzen, eine Sperrstunde ab 23 Uhr. Maximal 10 Personen – aus zwei Haushalten oder enge Angehörige dürfen sich treffen. Die Zutrittsregelungen an der Elbe-Jeetzel-Klinik müssen ebenfalls weiter verschärft werden und es gilt wieder das “Einbahnstraßensystem”, was schon im Frühjahr angewendet wurde.

Die neuen Maßnahmen im Einzelnen:

  1. Keine Patientenbesuche gestattet !

Ausnahmen: Ausschließlich nach Absprache mit den behandelnden Ärzten wird begrenzter Zutritt für werdende bzw. gewordene Väter gewährt sowie Begleiter von Palliativpatienten soweit diese keine Symptome aufweisen oder ein negatives Corona-Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) nachweisen können.

  1. Der Haupteingang wird ab Montag für Zutritte wieder geschlossen.  

Das Einbahnstraßenprinzip wird wieder in Kraft gesetzt. Der Zugang zur Klinik erfolgt damit ausschließlich über die Screeningstation (Container). Hier erfolgen die Abklärung auf Corona-Symptome sowie die Registrierung der Kontaktdaten aller Besucher. Dies gilt für Patienten der Praxen ebenso wie für externe Dienstleister, Handwerker, Mitarbeiter der Klinik und der Praxen. Um den Zugang insbesondere für Wiederkehrer zu beschleunigen wird künftig eine digitale Besuchererfassung zum Einsatz kommen.

Der Ausgang aus der Klinik erfolgt ausschließlich über den Haupteingang.

  1. Für Besucher und Mitarbeiter mit Corona-Symptomen gelten besondere Regeln
  • Klinikmitarbeiter mit Symptomen müssen sich testen lassen. Das erfolgt im Screeningbereich (Container) durch medizinisches Personal der Klinik. Die Klinik wird dazu Antigen-Schnellttests bereitstellen, welche in Kürze erwartet werden. Das Ergebnis ist innerhalb von 15 Minuten verfügbar. Sobald ein Test positiv ausfällt, wird an gleicher Stelle ein PCR-Test durchgeführt.
  • Praxisbesucher mit Symptomen dürfen die Klinik nicht ohne negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) betreten. Betroffene sollten umgehend ihren Hausarzt per Telefon kontaktieren und sich ggf. testen lassen. Außerhalb der Öffnungszeiten der Praxen steht der ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 zur Verfügung.
  • Patienten aus dem Rettungsdienst: Hier gilt weiterhin folgende Regelung: Personen gelangen über Liegendtransporte in die Notaufnahme und werden bereits im Kranken- bzw. Rettungswagen auf Corona-Symptome gescreent. Patienten mit Symptomen dürfen die Notaufnahme nicht ohne vorherige Anmeldung betreten. Im Ernstfall ist die Klingel zu benutzen und die Situation zu schildern.

Häufigste Symptome: Fieber, trockener Husten, Müdigkeit

Seltenere Symptome: Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Verfärbung an Fingern oder Zehen oder Hautausschlag

Einführung digitaler Besuchererfassung als sinnvolle Alternative zur erkömmlichen Papiermethode
VIRecs  – wir funktioniert sie?

Beinahe täglich ändern sich die Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie. Möglichkeiten, den damit verbundenen Druck zu verringern, bietet die VIRecs Besuchererfassung (Link: https://virecs.de/). Diese DSGVO-konforme und damit allen Datenschutzregeln entsprechende Form der Kontaktverfolgung ist schon in vielen bundesweiten und regionalen Einrichtungen im Einsatz und wird künftig auch in der Elbe-Jeetzel-Klinik eingesetzt.

  1. Besucher geben ihre Kontaktdaten auf Virecs.de einmalig ein und erstellen Ihren persönlichen QR-Code.
  1. Der QR-Code wird vom Klinikpersonal bei jedem Besuch eingescann
  2. Die Besucherliste für das Gesundheitsamt wird sicher gespeichert.
     
  • Die Besucherregistrierung findet dabei kontaktlos statt.
  • Die Kontaktdaten liegen nicht offen einsehbar herum.
  • den QR-Code kann man überall verwenden, wo ViRecs eingesetzt wird.
  • Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung zur Besucherdokumentation inklusive Datenschutz.
  • Die digitale Erfassung spart Zeit und Geld. Keine Listen in Papierform mehr, keine Verwaltung, keine Vernichtung von Papier
  • Keine Desinfektion von Schreibunterlagen und Stiften nötig.
  • Die Erstellung der Listen für das Gesundheitsamt erfolgt deutlich schneller.


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