Erste Impfaktion gegen Corona an der Elbe-Jeetzel-Klinik

Zuletzt aktualisiert am 25.01.2021

Dannenberg. Am Mittwoch, den 13.01.2021 wurden 64 Mitarbeitende der Klinik erstmals gegen das Coronavirus SARS-CoV2 geimpft. Es waren deutlich mehr Impfdosen bestellt worden. Jedoch konnten aufgrund der notwendigen Priorisierung gemäß der Corona-Impfverordnung nicht alle impfwilligen Mitarbeitenden berücksichtigt werden. Die gesamte Impfaktion dauerte drei Stunden und lief problemlos. Klinikdirektor Achim Schütz dankte allen Beteiligten. Aus dem Impfzentrum Uelzen kam ein mobiles Impfteam, bestehend aus einem Arzt und einem Rettungsassistenten des DRK.

Bevor es losgehen konnte, mussten die Mitarbeitenden drei Seiten Aufklärungsbögen und Einwilligungserklärungen ausfüllen und unterschreiben. Zudem wurde im Foyer vor der Impfung Fieber gemessen. Andreas Schiller, ärztlicher Leiter der Notaufnahme, führte zudem das erforderliche Aufklärungsgespräch.

Die eigentliche Impfung fand in drei Behandlungsräumen des prästationären Bereichs statt. Zur besseren Koordinierung und Organisation der Abläufe half Sabine Horn aus der Patientenverwaltung mit, die Impflinge der Reihe nach zu versorgen. Die im prästationären Bereich tätige Kathrin Winne bereitete die Spritzen vor, Karola Doblies, Leiterin der Pflegekräfte in der Notaufnahme, impfte die Mitarbeitenden und der Rettungsassistent vom DRK und meldete die Daten sogleich ans Robert-Koch-Institut (RKI).

Der Impfstoff Comirnaty (BNT162b2, Biontech / Pfizer) soll die Mitarbeiter immunisieren

Nach erfolgter Impfung mit dem Vakzin der Firma Biontech/Pfizer blieben die Impflinge noch 15-20 Minuten im Wartebereich zur Beobachtung. Die Überwachung übernahm Monika Schulze aus der Notaufnahme gemeinsam mit Dr. Bernd Guthmann, Chefarzt der Geriatrie. Der Wartebereich war in der Cafeteria eingerichtet worden, wo auch erneut zur Kontrolle Fieber gemessen wurde.

Die Impfung verlief reibungslos. Zwei Impflinge hatten leichte Nebenwirkungen. Ein Impfling bekam starke Kopfschmerzen, ein anderer musste wegen einer allergischen Reaktion kurz behandelt werden. Der volle Impfschutz wird erst nach mehreren Wochen aufgebaut. Die Zweitimpfung erfolgt dann in etwa drei Wochen. Dann sollen auch alle anderen Mitarbeitenden, die impfwillig sind, geimpft werden. Bis dahin ist noch ein wenig Geduld gefragt.

Von den Impflingen kam ein durchweg positives Feedback. Projektleiter und Pflegedienstleiter Tino Geipel zeigte sich erfreut über den reibungslosen Ablauf. Er dankte allen Kolleginnen und Kollegen für die Geduld, die gelöste Stimmung und viele nette Worte.

Auch die Mitarbeitenden des Impfzentrums haben ein durchweg positives Feedback gegeben und lobten die sehr gewissenhafte Vorbereitung und professionelle Durchführung. Aus diesem Grunde hat die Klinik die Genehmigung bekommen, alle Impfwilligen der Elbe-Jeetzel-Klinik, der kooperierenden Praxen und der Dienstleister in Eigenregie zu impfen. Sobald der Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir dann kurzfristig die Impfung in zwei „Impfstraßen“ organisieren, teilte Tino Geipel mit.

 Hierzu sucht der Projektkoordinator noch Freiwillige aus dem Ärztlichen Dienst, dem Pflegedienst und der Verwaltung, die beim Aufbau und Betrieb der zweiten Impfstraße helfen möchten.



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